In meinem Handeln schreibe ich der ethischen Dimension eine zentrale Rolle zu. Nach meinem Verständnis ethisch ist ein Coach, der sein Leben und seinen Beruf als Berufung nach ethischen Prinzipien ausrichtet. Ethisch sind die Ziele, für die ich als Coach tätig bin, das Instrumentarium, das ich als Coach zur Erreichung der Ziele einsetze und die Art und Weise, wie ich als Coach mit meinen Klienten agiere.

Als Coach möchte ich

  • nach der Überzeugung handeln, dass die zwei ethischen Orientierungsideen der Unternehmensethik - die Idee vom guten Leben und die vom gerechten Zusammenleben, die in der Würde des Menschen und im Gemeinwohl ihre moralische Fundierung finden - die grundlegenden Wirtschaftsprinzipien darstellen;
  • mich verpflichtet fühlen, Führungskräfte und Mitarbeiter nach der Prinzipien der Würde des Menschen und des Gemeinwohls zu beraten, zu begleiten und (sozioethisch/moralisch) zu unterstützen.

Als Coach lasse ich mich außerdem von den Coaching-Ethik-Kodizess des DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching e.V.), ICF (International Coaching Federation), QRC (Qualitätsring Coaching und Mentoring) sowie des EMCC (European Mentoring and Coaching Council) leiten. Besonders wichtig sind mir folgende Prinzipien:

  • Würde der Person;
  • Weltbezogenheit, Nicht-Reduzierbarkeit, Entwicklungsoffenheit und Willensfreiheit des Menschen;
  • Der Mensch als dialogisches Wesen;
  • Grenzen des Erkenntnisvermögens;
  • Arbeit als existenzieller Teil des Lebens;
  • Macht als elementarer Bestandteil der zwischenmenschlichen Beziehungen.